schlafapnoe syndrom

Schlafapnoe Syndrom – Wenn die Atmung im Schlaf aussetzt

Die Schlafapnoe ist eine schlafbezogene Atmungsstörungen, bei der Personen im schlaf Atemaussetzer haben.

Wer unter einer Schlafapnoe leidet, wacht morgens nicht erholt auf. Gefährlich ist die Schlafapnoe, da die Atemaussetzer im Schlaf als Folge einen bedrohlichen Atemstillstand haben können. Besonders Übergewichtige Menschen sind von einer Schlafapnoe betroffen.

Symptome im Zusammenhang mit Schlafapnoe

-Tagesmüdigkeit,
-Mundtrockenheit,
-Schlafattacken,
-Impotenz,
-Unruhiger Schlaf
-Schlafstörungen
-Kopfschmerzen
-Wiederholte Atemaussetzer im Schlaf

Häufigste Form: Obstruktive Schlafapnoe

Bei dem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom erschlaffen beim Schlafen die Muskeln des weichen Gaumens und die Zunge fällt zurück. Die Luftwege verschließen sich und der Schlafende bekommt wenig oder gar keine Luft. Die Folge ist eine Mangelversorgung des Gewebes und der Schlafende wacht kurzzeitig auf und die Atmung setzt wieder ein. Solche Atemstillstände dauern zehn Sekunden bis zwei Minuten und können jede Nacht bis zu hundertmal auftreten.

Zentrale Schlafapnoe

Die zentrale Schlafapnoe erfolgt durch eine Fehlfunktion im Zentralen Nervensystem und betrifft vor allem ältere Personen. Diese harmlose Variante der Atemstörung muss nicht behandelt werden, außer sie tritt in Verbindung mit einer Herzschwäche oder Nervenstörung auf.

Ursachen und Risikofaktoren der Schlafapnoe

Übergewicht und Alter sind eine Ursache für eine obstruktive Schlafapnoe. Männer leiden häufiger darunter. Die Einnahme von Schlaftabletten lassen die Muskeln im Gaumen erschlaffen. Ein zu kleiner oder nach hinten fallender Unterkiefer, sowie eine krumme Nasenscheidewand können eine Schlafapnoe auslösen. Zu den Risikofaktoren zählen Nikotin und Alkohol, sowie eine Schwangerschaft oder Erkrankungen wie beispielsweise Rheuma und eine Schilddrüsenunterfunktion. Die zentrale Schlafapnoe ist sehr selten und kann eine Neuroborreliose als Ursache haben.

Untersuchungen und Diagnose

Das Schnarchen bemerkt zuerst der Partner und bei Atemstillständen sollte der Hals-Nasen-Ohren–Arzt konsultiert werden. Dieser hinterfragt zunächst die Krankengeschichte, also nach Vorerkrankungen, Schlafstörungen, Medikamenteneinnahme und noch mehr. Anschließend erfolgt die Untersuchung im Nasen-Rachen-Bereich. Häufig ist ein Gang ins Schlaflabor für eine Nacht erforderlich, wo Mediziner das Schlafverhalten und die Atmung analysieren.

Die Behandlung

Die Schlafapnoe kann operativ behandelt werden oder mit einem Therapiegerät, welches wie ein Gebläse aussieht. Dieses Gerät zieht der Patient nachts als Maske über Kopf und Nase. Mit einem leichten Überdruck von 5–20 mbar, wird durch die partielle oder volle Gesichtsmaske, das Zusammenfallen der oberen Atemwege verhindert.

Krankheitsverlauf und Prognose der Schlafapnoe

Die obstruktive Schlafapnoe muss behandelt werden, da sie gefährlich ist und Bluthochdruck, eine Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen und noch mehr hervorrufen kann. Eine obstruktive Schlafapnoe ist mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden.

Fazit: Was ist zu tun?

Extreme Schlafprobleme müssen nicht immer eine Schlafapnoe bedeuten. Trotzdem sollte man die Ursache von Fachärzten abklären lassen und bei starker Tagesmüdigkeit und Sekunden-Schlafattacken aufmerksam werden. Der unterbewusste Atemstillstand im Schlaf kann gefährliche Krankheiten hervorrufen. Mit entsprechenden Therapiemaßnahmen und Schlafmasken wird dieser Gefahr vorgebeugt.